Alexandra van Gestel–Koopmans

Geboren am 6. März 1977 um 5.55 Uhr an einem Sonntagmorgen in Bruck an der Mur in der schönen grünen Steiermark (Österreich).

Nach dem neunten Pflichtschuljahr entschied ich mich spontan – na ja, eigentlich war es gar nicht so spontan, denn mein Englischlehrer in der Handelsschule war der Meinung, dass meine Sprachkenntnisse zu schlecht für eine Versetzung waren – in das (harte) Berufsleben einzusteigen.

Wie viele Österreicher:innen sah ich meine Zukunft in der Gastronomie. Und wo ist diese am schönsten? Natürlich in Tirol (Ötztal). Kurz um, mit 15 Jahren bewarb ich mich im Hotel Enzian (Hochsölden).
Nach +/- 500 km Zug-, Bus- und Sesselliftfahrt erreichte ich für das Bewerbungsgespräch meine zukünftige Lehrstelle.
Doch ein Schicksalsschlag war nach wenigen Monaten der Grund, warum ich vom schönen Hochsölden in das wäldliche Alpl zog und im Hotel Bruggrabner meine Lehre mit Auszeichnung abschloss. Die Auszeichnung brachte mir von meinem Vater eine Cagive Supercity 50CC ein (Wahrscheinlich habe ich nur deswegen so hart gelernt), die ich später gegen einen Ford Escort eintauschte.

Nach der 3jährigen Lehre zur Hotel- und Gasgewerbeassistentin zog es mich nach Wien, dann zurück nach Hochsölden und Obergurgel. Der nächste Zwischenstopp war ein halbes Jahr London und schließlich ging ich wieder nach Obergurgel. Ich verbrachte drei Saisons auf einem Kreuzfahrtschiff, bevor ich erneut in Wien landete. Mein weiterer Weg führte mich über Geleen schließlich an den schönen Niederrhein.

Meinem Mann verdanke ich, dass ich mich Oktober 2006 gegen eine Verlängerung meiner Karriere im Gastgewerbe entschied. Obwohl ich keine Vorkenntnisse von Arbeits-, Umwelt- und Qualitätsschutz hatte, bewarb ich mich bei einer internationalen Firma die Strom- und Kühlungsaggregate vermietet und bin dieser seitdem eine treue Mitarbeiterin.

Im Juni 2017 überkam mich einmal mehr das Verlangen, ein Buch zu schreiben. Anders als die vielen Male zuvor wagte ich den Schritt, denn in der Zwischenzeit gab es tolle technische Errungenschaften, die meine (hust, hust) Liebe zu Fehlerwichteln »fast« korrigieren kann.

Die letzten Jahre waren ein ewiger Lernprozess, der wahrscheinlich für mich als Autorin nie enden wird. Es stimmt schon, dass Schreiben ein Handwerk ist, das man erlernen kann beziehungsweise erlernen muss. Jedoch bin ich der Meinung, dass auch ein wenig Talent dazugehört, die Geschichten so zu schreiben, dass sie den Leser regelrecht fesseln und ihn mit Haut und Haar in die kreierte Welt eintauchen lässt.

Ich hoffe, dass es mir in den High-Fantasy-Mehrteilern rund um den Planeten Iasanara gelungen ist, Dich zum Lachen, Knurren, Brummen, Kopfschütteln und vielleicht sogar zum Weinen zu bringen.

Ich wünsche Dir viel Spaß auf Iasanara.

Auf dass Du die Zeit um dich herum vergisst und die niedergeschriebenen Worte zu Bildern in deinem Kopf werden.